Service

Hier einige Verhaltenstipps bei Reizblase, Blasenentzündung oder Harnsteinen.

Reizblase
  • Pflegen Sie einen ausgewogenen Lebensstil mit ausreichend Schlaf, Entspannung und Ablenkung – zu viel Stress ist schädlich!
  • Kräftigen Sie Ihre Beckenbodenmuskulatur mit Beckenbodengymnastik.
  • Entlasten Sie Ihren Beckenbodenbereich:
    • Heben Sie nicht aus dem Kreuz heraus.
    • Pressen Sie nicht beim Wasserlassen.
    • Versuchen Sie etwas abzunehmen.
  • Trotz Reizblasen-Symptomatik sollten Sie ausreichend trinken (rund 2,5 Liter Flüssigkeit pro Tag).
  • Vermeiden Sie dabei harntreibende Getränke wie Kaffee, Wein und Bier.
  • Meiden Sie scharfe Gewürze und Alkohol.
  • Halten Sie den Unterleib warm.
  • Heiße Bäder helfen, die Durchblutung im Unterleibsbereich zu verbessern.
  • Heiße Bäder helfen, die Durchblutung im Unterleibsbereich zu verbessern.
  • Benutzen Sie medizinische Seifen / Lotionen, die den natürlichen pH-Wert respektieren.
  • Entleeren Sie die Blase regelmäßig
  • Gehen Sie vor dem Ausgehen noch einmal auf die Toilette.
Blasenentzündung
  • Trinken Sie viel Flüssigkeit – wenigstens 2 Liter pro Tag, vorzugsweise Wasser oder Tee. Am besten geeignet ist ein stilles, kochsalz- und nitratarmes Mineralwasser. Verzichten Sie auf alkoholische Getränke, Kaffee und scharf gewürzte Speisen.
  • Vermeiden Sie Kälte im Blasenbereich.
  • Halten Sie Ihre Füße warm. Gerade in der kalten Jahreszeit ist weniger modische Eleganz nützlich! (wollene Unterwäsche und dicke Socken!)
  • Essen Sie vitamin- und mineralstoffreich. Mit Vollkornprodukten, Obst und Gemüse halten Sie die körpereigene Abwehr fit.
  • Achten Sie auf ausreichend Schlaf und Erholung.
  • Sport und Spaziergänge an der frischen Luft helfen.
  • Auf Zigaretten sollten Sie lieber ganz verzichten!
  • Zuviel Intimpflege schadet! Zur Reinigung des weiblichen Schambereichs eignet sich am besten viel warmes Wasser und – wenn nötig – etwas Seife oder Waschlotion, die den Säureschutzmantel der Haut nicht angreift.
  • Intimsprays und Scheidenspülungen möglichst vermeiden. Sie können die Schleimhaut schwächen und damit Entzündungen den Weg bereiten.
  • Beim Toilettengang das Papier immer von vorne nach hinten ziehen, damit keine Colibakterien aus dem Darm in die Harnröhre gelangen!
  • Achtung in der Ferienzeit! An die Hygiene „vorher“ und „nachher“ denken!
    • Nach dem Geschlechtsverkehr die Blase entleeren.
    • Sofort nach dem Schwimmen (im Pool oder Meer) mit sauberem Wasser duschen und den Badeanzug wechseln.
    • Toilettenbrillen vor der Benutzung mit Papier abdecken.
Harnsteinen
  • Trinken Sie reichlich. Mit dem Trinken von 2-3 Litern Flüssigkeit bleibt der Urin dünn.
  • Da während der Nacht die Gefahr der Kristallbildung im konzentrierten Nacht-Urin am größten ist, empfiehlt es sich, vor dem Schlafengehen bis zu 500 ml Flüssigkeit zu trinken.
  • Früchte- und Kräutertees sowie Saftschorlen und Mineralwasser sind besonders geeignete Getränke.
  • Alkoholhaltige Getränke können dagegen die Steinbildung noch verstärken,
    Kaffee oder schwarzer Tee sind in größeren Mengen wegen der blutdruck- und cholesterinsteigernden Wirkung schädlich für den Organismus. Milch oder Milchprodukte sollten wegen des hohen Calciumgehaltes nicht getrunken werden.
  • Ernähren Sie sich gesund. Insgesamt ist eine ballaststoffreiche Mischkost mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten und mit einem mäßigen Anteil an tierischen Lebensmitteln zu empfehlen.
  • Vermeiden Sie zu starkes Schwitzen, da bei Flüssigkeitsverlusten über die Haut im konzentrierten Urin Steine entstehen können.
  • Reduzieren Sie ein eventuell vorhandenes Übergewicht – am besten unter ärztlicher Aufsicht – langsam und schonend. „Gewaltkuren“ oder Nulldiäten können das Steinbildungsrisiko erhöhen!
  • Bewegen Sie sich viel. Körperliche Bewegung verringert das Risiko zur Steinbildung.
  • Vergessen Sie Ihr Medikament nicht! Damit gehen vorhandene Steine leichter ab. Gleichzeitig beugen Sie neuer Steinbildung vor.
  • Tipps zur Tabletteneinnahme:
    • Verbinden Sie die Medikamenteneinnahme mit einer täglich wiederkehrenden Beschäftigung.
    • Schreiben Sie sich einen Erinnerungszettel und bringen Sie ihn gut sichtbar an.
    • Bitten Sie jemand, Ihrem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen!

Fragebögen

Überprüfen Sie selbst (entsprechender Fragebogen) ob eine behandlungsbedürftige Symptomatik bei Ihnen vorliegt.
 
Ein Test zu möglichen Beschwerden bei Testosteronmangel:

Links

Denken Sie über den Sinn des Wortes „Selbsthilfe“ nach und suchen Sie eine SHG in Ihrer Nähe. Es lohnt sich.